end of summer*

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ahoi

awwww ich war gestern auf 'nem tollen konzert... zwar gaaaaaaanz alleine aber es war trotzdem absolut geil =) ... nyoah... wahrscheinlich werde ich in absehbarer Zeit eh sterben da muss man das alben ja noch bissl genißen.... naja sterben werde ich wohl nicht wirklich aber ich darf wohl einen kleinen einblick in die hölle machen >.<

WARUM?

hehe... ich hab zusammen mit Lisa 'ne satiere geschrieben. über 'nen paar leute aus meiner klasse... & diese Satire... die kommt in die Schülerzeitung... >.<

Aber naja was solls ^^ ich find die satire seeehr gelungen =) Schön bissig & soh =)

>>wanna read?<<

--> da

Luxuskinder

Wenn sie in den Raum stolzieren, mal wieder geschmückt sind wie ein Tannenbaum, der soeben eine wilde Affäre mit einem Tuschkasten hatte, man von einer süßlich-kopfschmerzbereitenden Parfumwolke eingehüllt wird einem noch im selben Moment die Embleme von Marken wie ‘Miss Sixty’, ‘Bench’, ‘Prada’ oder ‘Gucci’ entgegen leuchten - dann ist eine Sache völlig klar:
Das was einem hier mit zu Monsterwellen auftoupierten Haaren und Kreolen, die so groß sind wie Autoreifen über den Weg trippelt ist nicht etwa ein Etwas aus den unendlichen Weiten des Universums, sondern schlicht und ergreifend ein Luxuskind.
Diese Kinder bekommen so gut wie alles was sie haben wollen von Mami und Papi hinterhergeschmissen. Sei es die Röhrenhose, die sitzt wie Wurstpelle, welche zu platzen droht, die Tasche von Prada, der ach so coole ‘i-pod’, oder die goldenen Ballerina-Schühchen.
Eigentlich sollte man denken, dass sie aufgrund ihres täglichen Konsums von Herrn Loofs Flöten, andauernd neuen Klamotten und den täglich aufgetragenen Massen an Make-up Geld haben sollten, doch weit gefehlt, denn nahezu tagtäglich wird man gefragt ob man ihnen nicht etwas leihen könne. Aber muss es nicht langweilig sein, in einer Welt zu leben, in der man vier mal jährlich (und zwar sein ganzes Leben lang!) Urlaub in Papis Golfhotel macht und dort nichts Anderes tut, als sich Sonnenbrille tragend am Pool zu räkeln und sich von der hauseigenen Kosmetikerin die Fingernägel polieren zu lassen? Dass man selbst nicht etwa eine besondere Persönlichkeit ist, sondern dass die restliche reiche Weiberwelt ebenfalls als Ebenbild von Paris Hilton durch die Welt stolziert? Fragen wir uns nicht alle, ob es wirklich möglich ist, besagte prominente Dame für „sooooo hot!“ zu halten, ob es nicht nach spätestens fünf Minuten sterbenslangweilig wird, mit Papi Golf zu spielen und ob man nicht irgendwann ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man täglich halbverhungerte Menschen über den eigenen Flatscreen flimmern sieht und gelangweilt wegschaltet.
Anscheinend ist es das nicht.
Doch wie können wir diesen Kindern die ja so gar nicht ‚verbonzt’ sind beibringen, dass ‚Namibia’ nicht etwa die neue Kollektion des Lieblingsdesigners ist, sodass sie sich nicht schon auf die nächste Shoppingtour freuen? Wie könne wir es anstellen das sie nicht alles, was nicht in irgendeiner Art und Weise mit einem berühmten Namen gekennzeichnet ist, angewidert von sich zu werfen?
Hier einige Möglichkeiten zum Umgang mit so viel Ego auf einem Haufen:
Wir könnten diese konsumumnachteten Kinder so lange anschreien und schütteln, bis sich der Nebel aus ihrem Hirn verzieht und ein paar vernünftigen Gedanken Platz macht. Allerdings wäre das wahrscheinlich ein sowohl sinnloses als auch unnötig brutales Unterfangen.
Bessere Möglichkeit: Wir stürmen ihre Clubs. Spielen selbst Golf und lachen uns darüber kaputt, wie viele Fehler wir machen. Bringen den Bonzenkindern bei, dass Chickenburger und Pommes 1000 mal besser schmecken als Kaviar. Und dass vernünftiges Denken wertvoller ist als jede Luxusjacht. Und irgendwann werden auch diese Konsummonster zu Menschen.
Versprochen.

- Eure Satirikerinnen. (;


Ich hoffe es hat gefallen =P

 

lg.

26.11.06 12:19
 


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